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Vorburgen und Zwinger

Vorburgen und Zwinger

Während zu Beginn des Burgenbaus die Burgen meist aus den Elementen Bergfried, Ringmauer und Palas. Im Zuge der Entwicklung der Angriffswaffen und vor allem deren erhöhter Reichweite wurden viele Burgen mit einer weiteren Mauer und teils komplizierten Zugangssicherungen versehen. So entstanden die sogenannten Vorburgen. Diese waren bebaut und dienten der Versorgung der Burg oder beherbergten Schmiede, Küchen, Ställe oder Ähnliches.

Zwinger sind per Definition ummauerte Burgteile, meist mit einer parallel zur Ringmauer laufenden, schwächeren Mauer versehene Burgabschnitte. Wie der Name schon sagt, sollte eine Angreifer durch sie gezwungen werden, einen gut verteidigten Weg zum eigentlichen Burgeingang zu benutzen.

Grundriss der Burg Gräfenstein (RLP) aus F.W.Krahe, Grundriss-Lexikon, Weidlich-Verlag. mit ZW ist hier der Zwingerbereich, mit VORB die Vorburg gekennzeichnet.

Vorburg der Burg Frankenstein in Hessen mit Flankierungsturm als Halbschalenturm

Die „längste Burg Deutschlands“, die Burg Burghausen (BY), verfügt über mehrere Vorhöfe, welche sich als eigenständige Vorburgen darstellen. Einige dieser Vorburgen besitzen eine Fläche, welche kleinere Burganlagen übertrifft.

Foto einer Infotafel am Parkplatz zur Burg Burghausen (BY).

2018-11-21T12:22:21+00:00By |0 Comments

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