Burg Hohenfels im Langental am Südhang des Donnersbergs wird erstmals 1189 im Lehnsbuch Werner II. von Bolanden erwähnt. Er besitzt die Hälfte der Burg zu Lehen von der Abtei Prüm in der Eifel. Diese hatte bereits 835 den Königshof Albisheim/Pfrimm mit Grundbesitz von Ludwig dem Frommen geschenkt bekommen.

Diese Pfründe erwiesen sich als ziemlich einträglich, da im Langental schon unter den Römern Eisenabbau und-verhüttung nachgewiesen ist. Vermutlich zum Schutz der Eisengewinnung diente die Burg Hohenfels.

Zerstört wurde die Burg von den Grafen von Veldenz und Sponheim zusammen mit einem Aufgebot der Städte Speyer und Worms im Jahre 1351. Sie wurde nicht wieder aufgebaut und diente nur noch als Pfandobjekt. Es ist daher nur wenig erhalten. Bei bisherigen Untersuchungen der Burgstelle wurden hochwertig verzierte Spolien und weiteres Material gefunden, welches auf eine nicht geringe Wohnkultur hinweist. Eine genauere, archäologische Untersuchung unterblieb bisher.