Die Burg wurde wohl vor 1135 erbaut, aber in diesem Jahr erstmals urkundlich erwähnt. Vor 1233 starb das Geschlecht der Falkensteiner aus und die Burg fiel als „Erbmasse“ an die Herren von Bolanden, welche durch Heirat einer Tochter Werners II. von Bolanden mit Hunfried von Falkenstein verschwägert waren. Philipp von Bolanden nennt sich seit 1233 „von Falkenstein“ und erbte wohl auch das Reichstruchsessenamt von den Falkensteinern.

1271 wird anlässlich einer Teilung innerhalb der Familie Bolanden eine Burg Falkenstein erwähnt, allerdings existierte damals auch (Neu-) Falkenstein im Hessischen.

Die Burg liegt auf einem Felsen westlich des Dorfes Falkenstein am Donnersberg. Schild- und Ringmauer sowie der Palas sind in Teilen erhalten. Unter dem vermuteten Bergfried (nur noch geringe Reste vorhanden) befindet sich eine ehemalige Zisterne mit einem aus dem Felsen gehauenen Schacht, welcher wohl der Wasserförderung diente.

Leider wurde der Halsgraben verfüllt und dient heute als Freilichtbühne.

Die Burgruine lohnt auf jeden Fall einen Besuch, zumal man diesen mit einer Besichtigung der Bergbau-Erlebniswelt in Imsbach verbinden kann.